Atemschutz

Willkommen auf unserer Homepage,

das Team der Atemschutzausbilder der Feuerwehren im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, in
Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und der Kreisfeuerwehrführung bemüht sich, die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Atemschutzeinsatz und die unbeschadete Rückkehr der Atemschutzgeräteträger von ihrer schwierigen Aufgabe zu schaffen.

Diese Seiten sollen den Feuerwehren des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen Informationen aus dem Fachbereich Atemschutz, über Atemschutzkurse und die Belegung der Atemschutzübungsanlage zur Verfügung stellen.

Für Anregungen zur weiteren Ausgestaltung dieser Seiten sind wir dankbar.

Euer Ausbilderteam im Fachbereich Atemschutz

 

 

Termineinteilung 2018 Atemschutzübungsanlage (12,9 KB)

KBM-Atemschutz
Armin Pawliczek

Telefon: 08171 387510
Fax: 08171 387571

E-Mail: armin[a]pawliczek-wor.de

 

Teilnahmebedingungen für Atemschutzkurse:

  • Mindestalter 18 Jahre.
  • es muss gewährleistet sein, dass der gemeldete Teilnehmer an allen Kursterminen anwesend sein kann.
  • abgeschlossene Modulare Truppmannausbildung.  
  • Atemschutztauglichkeit bescheinigt durch ärztliches Attest nach G 26.3
    (am ersten Kurstag im Original vorzulegen).
  • erfolgreicher Besuch eines Kurses über "ERSTE HILFE".
  • bei Brillenträgern ist eine ärztlich vorgeschriebene Maskenbrille so rechtzeitig zu beschaffen, dass diese bereits während des Kurses verwendet werden kann.
  • Sehr wichtig: Auszug aus der FwDV 7 !

Einsatzkräfte mit Bart oder Koteletten im Bereich der Dichtlinie von Atemschutzanschlüssen sind für das Tragen von Atemschutzgeräten ungeeignet. Ebenso bei denen aufgrund von Kopfform, tiefen Narben oder dergleichen kein ausreichender Maskendichtsitz erreicht werden kann oder wenn Körperschmuck den Dichtsitz, die sichere Funktion des Atemanschlusses gefährdet oder beim An- bzw. Ablegen des Atemanschlusses zu Verletzungen führen können (z.B. Ohrschmuck).

 

Bei nicht Einhaltung dieser Anforderungen kann der Teilnehmer an der Ausbildung nicht teilnehmen!

 

  • Die Einhaltung der Teilnahmevoraussetzungen und der stattgefundene Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses werden dadurch bestätigt, dass der Kommandant den Teilnehmer zum Kurs anmeldet.

 

Zum Kurs mitzubringen:

  • Schreibmaterial (wird an jedem Tag des Kurses benötigt).
  • Atemschutzgerät mit Lungenautomat und Maske (ab zweiten Abend).
  • Feuerwehrschutzkleidung ab dem zweiten Abend (Hose, Jacke, Stiefel, Handschuhe, Helm – für die theoretischen Unterrichtsteile ist bequeme Kleidung vorzuziehen, der Unterrichtsraum darf nicht mit Feuerwehrstiefeln betreten werden).
  • Bescheinigung G 26.3 und Feuerwehrdienstbuch (am ersten Abend zwingend vorzulegen).

 

An den Samstagen ist für eine gemeinsame

Mittagsverpflegung gesorgt.

 

Spende der Sparkasse Bad Tölz - Wolfratshausen

 

Dank der großzügigen Spende eines Defibrillators durch die Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen wurde die Sicherheit der übenden Atemschutzgeräteträger noch weiter erhöht.


Mit einem voll ausgerüsteten Erste-Hilfe-Koffer und einer Sauerstoffversorgung komplettiert der Defi die Notfallausstattung, welche hoffentlich nie für einen Atemschutzgeräteträger gebraucht wird.

 


 

 

 


Belegungskalender Mobile-Brand-Simulationsanlage (Stand: 25.10.2018) (104,6 KB)

(Ansprechpartner: Katarina Sultzer, Kreisausbildung Fachbereich Atemschutz, atemschutz@ff-eurasburg.de)


 
 
Kreisfeuerwehrverband Bad Tölz-Wolfratshausen e.V. beschafft eine mobile Brandsimulationsanlage.

Am 12.07.2010 wurde die mobile Brandsimulationsanlage von den Sponsoren an den
Kreisfeuerwehrverband Bad Tölz - Wolfratshausen e. V. übergeben.

Bei einem Entstehungsbrand richtig und schnell reagieren bedeutet geringeren Sachschaden, geringere Wiederherstellungskosten und einen zeitlich minimierten Produktionsausfall. Bei der heutzutage gegebenen raschen Brandentdeckung und der schnellen Alarmierung der Feuerwehren, kommt es daher wesentlich auf die schnelle und richtige Reaktion der Feuerwehrkräfte an. Die Feuerwehrdienstleistenden im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen haben einen hohen Ausbildungsstand – aber man kann alles verbessern. Die heiße Ausbildung – also Auge in Auge mit dem Feuer – war und ist nicht immer einfach durchzuführen. Rauch und Ruß bei Feststoffbränden zu Übungszwecken stehen immer in Konkurrenz mit dem Umweltbewusstsein. Von dem erheblichen Vorbereitungs- und Überwachungsaufwand ganz abgesehen, also eine nicht mehr zeitgemäße Übungsmethode.

Mit kräftigen Finanzspitzen durch
  • Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Raiffeisenbanken im
    Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Fa. Tyczka Totalgaz, Geretsried
  • Fa. Rudolf Chemie, Geretsried
  • Stadtwerke Bad Tölz
  • Freiwillige Feuerwehr
    Wolfratshausen e.V.
hat der Kreisfeuerwehrverband Bad Tölz - Wolfratshausen e.V. eine mobile Brandsimulationsanlage beschafft.
Übergabe der Brandsimulationsanlage, von links: Herr Franz Mair Kreisbrandmeister, Herr Walter Obinger Direktor der Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen, Herr Michael Hofmann Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Tölz, Herr Georg Peiß Vorsitzender der Raiffeisenbanken im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Herr Karl Murböck Kreisbrandrat und Herr Josef Niedermaier Landrat Bad Tölz-Wolfratshausen.

Dieses Übungsgerät steht den Feuerwehren des Landkreises Bad Tölz Wolfratshausen
für die Schulung ihrer Feuerwehrleute im Rahmen der Truppmann- und Truppführer-
ausbildung, für die Schulung zum Atemschutzgeräteträger und für die Fortbildung
im Rahmen des normalen Übungsbetriebs zur Verfügung. Zusammen mit einem Kfz-Anhänger für den problemlosen Transport der Anlage, wurden 15.000,00 € aufgewendet. Eine Investition die nur durch die großzügigen Spender ermöglicht wurde und die nun von den Feuerwehren rege in Anspruch genommen wird. Während bisher mit festen und flüssigen Brennmaterialien Übungsfeuer nur sporadisch, mit großem Aufwand durchgeführt werden konnten, kann dies nun

  • in einer umweltfreundlicheren Form mittels Propangas,
  • mit wiederholbaren gleichen Voraussetzungen für jeden Übenden,
  • in kürzeren Zeitintervallen
am Standort der jeweiligen Feuerwehr erfolgen.

Die mit Propangas betriebene Übungsanlage besteht aus einer großen Brandwanne mit einer Brennfläche von ca. 140 cm x 90 cm mit der u.a. Flüssigkeitsbrände dargestellt werden. Durch verschiedene Aufsatzteile werden ein Papierkorbbrand, der Brand in einem Schrank, der Brand an einem Gasventil und ein brennendes 200Liter Metallfass dargestellt.Das Flammenbild, die Brandintensität und der Beginn sowie das Ende des Brennvorganges werden von eingewiesenen Trainern über eine elektrische Handfernsteuerung bestimmt Um ein vielfältiges und praxisorientiertes Training zu gewährleisten, wurden von den Atemschutzausbildern der Landkreisfeuerwehren Übungsvorschläge, bis hin zu kompletten Übungsszenarien ausprobiert und zusammen mit den Sicherheitsrichtlinien und der Bedienungsanleitung niedergeschrieben.
Nun ist bei den Feuerwehren des Landkreises ein abwechslungsreiches Üben und Ausbilden mit der Zielrichtung, taktisch richtiges und rasches Löschen verschiedenster Brände, gepaart mit einem effektiven Einsatz der Löschmittel, noch einfacher geworden.

Der Kreisfeuerwehrverband Bad Tölz-Wolfratshausen e. V. bedankt sich bei den finanziellen Unterstützer für die Anschaffung
der mobilen Brandsimulationsanlage.
Fotos: KFV Bad Tölz - Wolfratshausen
Drei Landkreise im Feuer
Die Atemschutzgeräteträger der Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau und Bad Tölz-Wolfratshausen trainieren gemeinsam im Feuer
 

An zwei Wochenenden im Juni 2012 haben insgesamt 140 Feuerwehrdienstleistende aus den Feuerwehren der drei Landkreise GAP, WM und TÖL gemeinsam ein Training unter realistischen Einsatzbedingungen absolviert.
Bei der Fa. FeuReX in Oberhausen bei Neuburg a.d. Donau, einem professionellen Feuerwehrausbildungszentrum, wurden in eintägigen Kursen die Atemschutzgeräteträger auf ihren heißen Einsatz realitätsnah vorbereitet.
Nach einem eineinhalbstündigen Unterricht über den sinnvollen Einsatz von Löschmitteln, über die Handhabung des Handwerkzeuges „Strahlrohr“ und über das richtige Verhalten im Brandgeschehen ging es in die Praxis.
Das Strahlrohrführertraining zeigte auf, wie wichtig ein koordiniertes Verhalten innerhalb des Einsatztrupps ist und welche Verhaltensweisen im Ernstfall die eigene Unversehrtheit gewährleisten können. Immer wieder wurden die einzelnen Abfolgen von Handgriffen unter immer erschwerteren Bedingungen bis hin zur „Nullsicht“ eintrainiert. Dass dabei nicht mit Wasser gespart wurde, hatte bei den sommerlichen Außentemperaturen einen angenehmen Abkühleffekt für die Feuerwehrleute.
Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Freien konnten dann schon erste Erfahrungen ausgetauscht werden.

In der brandheißen Phase der Ausbildung im Inneren von drei unter einander verbundenen, holzbefeuerten Containern konnten die Lehrgangsteilnehmern ihre persönliche Leistungsfähigkeit unter Nullsichtbedingungen und Hitzestress (90°C am Boden und über 350°C an der Containerdecke) überprüfen. Jeweils maximal vier Atemschutzgeräteträger werden dabei von einem der Ausbilder begleitet und kompetent angeleitet. Die Beurteilung von Rauchschichtungen, die effektive Kühlung von Rauchgasen und die Beherrschung von Flashover-Reflexen (Schutzmechanismen für den Feuerwehrmann bei einer Rauchgasdurchzündung) sind hier wichtige Ausbildungsinhalte. Ein abschließender Löschangriff, vorgetragen von immer zwei Feuerwehrleuten durch eine heiße Türe direkt in den Brandraum, vermittelt wichtige Erkenntnisse für den echten Einsatz.

An den beiden Sonntagen fand dann der Aufbaulehrgang in der Rauchgasdurchzündungsanlage (Flashovercontainer) statt. Dass es auch hier heiß hergeht, war jedem Teilnehmer sofort bewusst, als er die beiden im Vollbrand stehenden hohen Palettenstapel in der Brennkammer sah. Die umfangreichen Erläuterungen des Kursleiters – der Geschäftsführer der Fa. FeuRex, Karl Perr, hat es sich nicht nehmen lassen diesen Part persönlich zu übernehmen – brachten Vieles wieder in Erinnerung und vermittelte darüber hinaus auch Neues über die Möglichkeiten und Gefahren einer Rauchgasdurchzündung und einer Rauchgasexplosion. Nach ausgiebigen Duschen traf man sich beim gemeinsamen Mittagessen um die Eindrücke zu besprechen und die persönlichen Erfahrungen auszutauschen.

Einhellige Meinung aller Teilnehmer: Eine wertvolle Ausbildung die professionell vermittelt wurde und trotzdem in kameradschaftlicher Weise abgearbeitet worden ist.